Freitag, 18. Mai 2018

Capitol Reef

Ein eher unbekannter Nationalpark ist Capitol Reef. Was hier ganz cool ist, ist die Tatsache das noch die historischen Gebäude der Mormonen da sind die hier gesiedelt haben. Er ist auch nicht so überlaufen wie die anderen, bietet aber auch weniger. Wobei auch hier beeindruckende Aussichten sind.
Der Campingplatz war hier auch morgens schon voll, so dass ich ausweichen musste und da ich nicht so weit fahren wollte hab ich mein erstes wildes campen probiert. War auch wunderbar und eigentlich sogar ganz lustig. Es gibt ohnehin Ecken wo viele Leute wild campen, man ist also nicht in der Wildnis sondern hat nur kein Wasser, Strom etc. Im Zelt merkt man den Unterschied aber nicht :)



Ich hab dort auch eine Wanderung gemacht die offensichtlich wenig begangen wird. In fast 4 Stunden habe ich keine Menschenseele gesehen. Nach gut der hälfte der Strecke war mir auch klar wieso. Es ist steil, steinig und die Landschaft ist recht monoton. Kurz habe ich auch noch an die Berglöwen gedacht, die dort rumlaufen. Aber hab dann entschieden, dass die sich leichtere Beute suchen und bin weiter marschiert. Am Ende gab es sogar einen coolen Überblick der so genannten Waterpocket, wenn man direkt davor steht sieht man die Ausmaße natürlich nicht und daher hat es sich doch noch gelohnt.




Mittwoch, 16. Mai 2018

Grand Staircase Escalante

Das Grand Staircase Escalante National Monument  (welches erst kürzlich verkleinert) liegt direkt an vielen Nationalparks und bieten viele Aktivitäten. Die meisten lassen es aber links liegen aus Zeitmangel - nicht aber ich :-)
Ein paar Wanderungen zu Wasserfällen und Slot Canyons habe ich gemacht. Aber es gibt auch tolle Autostrecken mit Aussichtspunkten etc. In dem kleinen Ort Boulder  (nicht das in Colorado neben Denver) gab es sogar ein wahnsinns Restaurant (Hells Backbone Grill) . Keine Ahnung wie die sich dort halten können, aber der Laden war voll.
Dann war ich auch in einem petrified forest, zu deutsch versteinerter Wald. Wald ist aber vielleicht das falsche Wort, es ist eher Treibholz, welches nicht schnell genug verrottet und dann von Vulkanasche bedeckt wurde. Die Mineralien "sickern" dann in das Holz und geben ihm die verschiedenen Farben. Ein paar Millionen Jahre später tauchen die dann wieder auf, wenn die Schichten darüber erodiert sind.







Donnerstag, 10. Mai 2018

Bryce Canyon

Nach dem Zion-Nationalpark ging es dann direkt zum Bryce Canyon Nationalpark. Ich werd auch immer höher. Das Visitor Center liegt hier bei etwa 2400 Meter. Tagsüber ist dann recht warm, aber nicht heiß. Sobald die Sonne untergeht wird es dann aber schnell kalt. Dafür hat man hier einen sagenhaften Sternenhimmel. Es gibt sogar Vorführungen mit Teleskopen. Man kann aber mit dem bloßen Auge z.b. die Venus oder den Jupiter sehen.
Daneben ist der Bryce Canyon für seine Hoodoos bekannt. Das sind quasi Steinsäulen die dadurch entstehen, dass umliegendes Gestein schneller erodiert. Zuerst bilden sich dann Fenster im Gestein und ggf. Bögen oder Brücken. Dabei bilden sich dann eben auch die Hoodoos heraus. Früher oder später verschwinden die Hoodoos aber auch - aber eher später in menschlichen Maßstäben.





Eine Wanderroute musste ich leider abbrechen, weil einfach ein paar Steine auf den Weg gefallen sind. War aber schon vor ein paar Tagen, als noch Eis und Schnee lag.


Hier noch der Versuch auf Video das Panorama einzufangen. Ich kann mich auch täuschen, aber ich meine man erkennt die Erdkrümmung.



Montag, 7. Mai 2018

Zion-Nationalpark

Ich war ja mehrere Tage im Zion-Nationalpark und habe dort noch einiges mehr gemacht als nur die Narrows durchgewandert. Es gibt da jede Menge schöne Strecken, manche länger und andere kürzer und zum Teil geht es auch ziemlich weit hoch. An einigen Stellen sind sogar Ketten zum festhalten, die dienen aber mehr der Psyche würde ich sagen. Wobei man bedenken muss, dass dort mit die höchsten Steilwände der Welt sind. Dennoch stürzen da immer mal wieder Leute ab, so wie sich manche verhalten wundert es mich, dass es nicht noch mehr sind. Über die Jahrzehnte waren es im Zion-Nationalpark ein paar Dutzend, bei mehr als vier Millionen Besuchern im Jahr ist die Fahrt dorthin aber wohl das riskantere Unterfangen. Hier noch ein paar visuelle Eindrücke.




Ich habe auf dem Campingplatz auch ein Pärchen kennengelernt, mit dem ich an einem Abend über offenen Feuer gegrillt habe. Noch als Hintergrundinfo, die Campingplätze sehen hier so aus, dass bis zu drei Zelte auf einen Stellplatz passen und jeder Stellplatz einen eigenen Tisch und Feuerstelle hat. Der Ami mag halt sein BBQ und seine Freiheit.



Sonntag, 6. Mai 2018

Die Wüste lebt!

Howdie, die letzten zwei Wochen bewege ich mich quasi nur in der Wüste. Und wenn man so Auto fährt glaubt man das auch gerne. Tatsächlich gibt es aber einige Oasen, wo Flüsse verlaufen oder das Gestein das Schmelzwasser aufnehmen kann und dort gibt es dann auch Flora und Fauna. Hier mal ein paar Beispiel vom Leben in der Wüste.







Samstag, 5. Mai 2018

Zion-Nationalpark: The Narrows

Heute gibt es ein Special zu den Narrows. Das sind enge Felsschluchten durch die ein Fluss verläuft. Diese kann man aber durchwandern. Die Felswände gehen kerzengerade nach oben, zum Teil mehrere hundert Meter. Ist also nichts alltägliches.
Bewaffnet mit Neoprenschuhen und Socken sowie einem Holzstab ging es also los. Zuerst muss man  flussaufwärts und recht schnell ist das Wasser kniehoch und hat um die 10 Grad. Das klingt zwar sehr kalt ging aber überraschend gut, hat sich nie wirklich kalt angefüllt. Man ist aber ja auch in Bewegung. An der tiefsten Stelle war das Wasser etwa hüfthoch. Ich bin aber nicht den ganzen Fluss durchgelaufen, sondern nur einige Stunden. Ist aber auf jeden Fall ein Riesenspaß und mal ne ander Art des wanderns. Die Eindrücke in so einer Schlucht sind natürlich auch anders und man hat ne ganz eigene Atmosphäre.




Mittwoch, 2. Mai 2018

Lake Powell und Umgebung

Hallo allerseits, nach dem Grand Canyon standen nun diverse Aktivitäten an, die alle rings um den Lake Powell sind. Da sind einmal der Glen Canyon, Antelope Canyon, Grand Staircase Escalante und eben der Lake Powell.
Kurz ein wenig Infos, hab ja schliesslich auch einen Bildungsaufrag. Der Lake Powell ist durch den Glen Canyon Dam gestaut. Ich kannte den Damm auch nicht, ist aber je nach Definition größer als der Hoover Dam. Beide stauen übrigens den Colorado, aber da sind noch jede Menge mehr Staudämme, die aber alle wesentlich kleiner sind.
Der Antelope Canyon ist vermutlich jedem von Bildern bekannt. Vom Namen her vielleicht nicht. Der geneigte Fan erkennt ihn vielleicht auch aus einem Video von Britney Spears wieder. Man kann da übrigens nur im Rahmen einer geführten Tour hin, falls da mal jemand hin möchte.

Sonst ist das immer noch eine Wüstengegend, bin aber heute tatsächlich in Schneegestöber gekommen. Man ist halt doch recht hoch.